Smart Grid
Digitalisiertes Stromnetz, das Erzeugung und Verbrauch intelligent steuert, um variierende Nachfrage zuverlässig zu bedienen.
Technische Details
Smart Grids integrieren erneuerbare Quellen, Speicher und Demand-Response. Zwei-Wege-Kommunikation, Sensorik und Automatisierung erhöhen Effizienz und Stabilität.
Flottenanwendungen
E-Mobilitätsflotten agieren als dezentrale Energieressourcen, liefern Netzdienste und erleichtern die Integration erneuerbarer Energien.
Verwandte Begriffe
Vehicle-to-Grid (V2G)
Bidirektionale Ladetechnologie, die Elektrofahrzeuge befähigt, gespeicherte Energie in Zeiten hoher Netzlast zurück in das Stromnetz abzugeben und so Energiehandel sowie Netzstabilisierung zu unterstützen.
Peak Shaving
Verfahren zur Reduzierung der aus dem Netz bezogenen Energiemenge während Spitzenlastzeiten, um hohe Leistungsentgelte zu vermeiden.
Hybrides Cloud- & lokales EMS (OCPP)
EMS-Architektur, bei der fortgeschrittene Optimierung in der Cloud läuft, während eine lokale Instanz schnelle Schutzfunktionen und Offline-Fallback am Standort übernimmt.
Generator Mode (Grid-Following vs Grid-Forming)
ISO-15118-20-BPT-Parameter, der das Verhalten des Leistungselektronik-Umrichters beim Entladen beschreibt: netzfolgend oder netzbildend.
Islanding-Erkennung (aktiv vs passiv)
Methoden zur Erkennung einer unbeabsichtigten Inselnetz-Situation, in der ein Standort ein abgetrenntes Netzsegment weiter versorgt.
Demand Response
Flexible Steuerung des Stromverbrauchs als Reaktion auf Netzsignale oder Preisimpulse, um Angebot und Nachfrage auszugleichen.
Bidirektionales Laden
Ladetechnologie, die einen beidseitigen Energiefluss zwischen Elektrofahrzeugen und Stromnetz ermöglicht, sodass Fahrzeuge sowohl laden als auch Energie abgeben können.
IEC 60870-5-104 (Fernwirktechnik)
Netzwerkprotokoll für die direkte Fernwirk-Kommunikation zwischen Verteilnetzbetreibern und Lademangementsystemen via TCP/IP.
